CRISP wird Nationales Forschungszentrum

08.10.2018

CRISP wird Nationales Forschungszentrum

Dauerhafte Förderung als Nationales Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit

Das gaben Ministerpräsident Volker Bouffier und Wissenschaftsminister Boris Rhein am Rande des Besuchs der Bundeskanzlerin bekannt. Ausgehend von 12,4 Millionen Euro im Jahr 2019 soll die Förderung schrittweise auf einen mittleren zweistelligen Millionenbeitrag anwachsen.

Prömel, Merkel, Bouffier
TU-Präsident Prof. Hans Jürgen Prömel, Bundeskanzlerin Angela Merkel und der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier. Bild; Patrick Bal

Das 2015 in Darmstadt eröffnete Cybersicherheitszentrum, an dem die TU als Partnerin maßgeblich beteiligt ist, wird ab dem nächsten Jahr als neues Nationales Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit dauerhaft gefördert und zum größten Forschungszentrum auf diesem Gebiet in Deutschland ausgebaut.

Präsident Prömel begrüßte die Entscheidung zur dauerhaften Förderung von CRISP am Montagmittag: „Die Darmstädter Cybersicherheit ist durch das Zusammenwirken der verschiedenen Wissenschaftsinstitutionen einzigartig und weltweit sichtbar. Die Technische Universität Darmstadt trägt mit Ihrer Forschungsstärke und interdisziplinären Vernetzung wie auch mit der Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses/von jungen Menschen maßgeblich dazu bei.“

„Ich freue mich sehr darüber, dass der Bund die Verstetigung von CRISP in einem Nationalen Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit bestätigt hat. Damit soll langfristig gesichert werden, was wir in Darmstadt seit vielen Jahren aufbauen: eine innovative, gleichberechtigte Kooperation zwischen zwei wichtigen Säulen des deutschen Wissenschaftssystems: den Hochschulen mit TU Darmstadt und Hochschule Darmstadt und der Fraunhofer Gesellschaft mit den beiden Instituten SIT und IGD“, so TU-Professor Johannes Buchmann, der Sprecher von CRISP. „Wir bekommen so die Chance, die internationale Sichtbarkeit und Exzellenz von CRISP weiter zu stärken zum Wohle von Gesellschaft und Wirtschaft.“

Spitzen-Informatik an der TU

Die Informatik der TU Darmstadt ist im bundesweiten Universitäts-Vergleich die leistungsfähigste und hat in Europa eine führende Position. Sie prägt das wissenschaftliche Profil der TU Darmstadt: Zwei der sechs Profilbereiche – Internet und Digitalisierung sowie Cybersicherheit (CYSEC) – forschen zu den für die Digitalisierung notwendigen technologischen Grundlagen. Ein Erfolgsschlüssel der Informatik an der TU Darmstadt ist die hervorragende Vernetzung mit Anwendungsdisziplinen der Ingenieur- und Geisteswissenschaften. Die Informatik ist zudem maßgeblich für die Entwicklung der neuen Felder Cognitive Science und Digital Humanities und stark international ausgerichtet.

Darmstadt ist europaweit der bedeutendste Standort für Forschung zu IT-Sicherheit. Über 450 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler forschen hier an aktuellen Themen der Cybersicherheit in Gesellschaft, Wirtschaft und Verwaltung. Gebündelt werden die Aktivitäten durch das Center for Research in Security and Privacy (CRISP).

Quelle: www.tu-darmstadt.de

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