secUnity erweitert Sicherheitslandkarte

2019/01/08

secUnity erweitert Sicherheitslandkarte

Das vom BMBF geförderte Projekt secUnity zur Stärkung der IT-Sicherheitsforschung in Deutschland und Europa hat die bereits seit 2017 bestehende IT-Sicherheitslandkarte für Deutschland um Daten zu Gesamteuropa erweitert.

Sicherheitslandkarte des secUnity-Projekts
Sicherheitslandkarte des secUnity-Projekts

Ziel von secUnity ist es, einen Überblick über die IT-Sicherheitsforschung in Deutschland und Europa zu geben sowie eine Plattform für neue Kooperationen und interdisziplinäre Zusammenarbeit zu schaffen. Auf der IT-Sicherheitslandkarte sind die Akteure in verschiedenen Bereichen der IT-Sicherheit verzeichnet – von Universitäten (mit ihren spezialisierten Arbeitsgruppen) und Forschungseinrichtungen bis hin zu kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU). Ein Großteil der Daten wurde im Rahmen des Projekts erhoben. Neue Einträge und Aktualisierungen durch Anwender werden über ein Formular auf der Plattform erfasst und nach Prüfung direkt in die Karte übertragen.

Die Schlagwortsuche basiert auf einer eigens für die Anwendung entwickelten Taxonomie. Dadurch ist eine gezielte Recherche nach Kooperationspartnern, beispielsweise in den Kategorien Größe, Fachbereich und technische Expertise, möglich.

„Die zunehmende Digitalisierung verändert nicht nur das wirtschaftliche Umfeld, sondern die Gesellschaft als Ganzes. Das erhöht aber auch die Verwundbarkeit von Unternehmen und Privatpersonen“, sagt Prof. Dr. Jörn Müller-Quade vom Karlsruher Institut für Technologie und Koordinator des secUnity-Projekts. „Die IT-Sicherheitslandkarte gibt einen umfassenden Überblick über die aktuelle IT-Sicherheitsforschung in Deutschland und Europa, und kann so zur Entstehung neuer Kooperationen beitragen. Studierende können die Landkarte sogar benutzen, um Praktikumsstellen oder mögliche Arbeitgeber im Umkreis zu suchen.“

Neben technisch versierten Anbietern stellt die Plattform dabei auch Akteure im rechtlichen, gesellschaftlichen und anwendungsbezogenen Bereich der IT-Sicherheitsforschung in Europa vor.

An secUnity sind neben dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), dem Horst Görtz Institut für IT-Sicherheit (HGI) an der Ruhr-Universtität Bochum, dem Center for IT-Security, Privacy and Accountability (CISPA) an der Universität des Saarlandes und dem Münchner Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC) auch Darmstädter Wissenschaftler des nationalen Forschungszentrum CRISP aus dem Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT) und der Forschungsgruppe Wirtschaftsinformatik der Technischen Universität Darmstadt unter Leitung von Prof. Dr. Peter Buxmann, CYSEC [at] TU Darmstadt, beteiligt.


Weitere Informationen

go to list