CROSSING-Förderung bis 2026 verlängert

Neuer Projektbereich "Transfer" in dritter Phase

27.05.2022 von

Der Sonderforschungsbereich CROSSING geht in die dritte Förderphase: Der Bewilligungsausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat der Laufzeitverlängerung bis Ende Juni 2026 zugestimmt. Damit werden weitere rund 10 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, um Sicherheitslösungen zu erforschen und zu entwickeln, die auch in der Zukunft sichere und vertrauenswürdige IT-Systeme ermöglichen.

In den ersten beiden Förderphasen gelang es den Forschenden neue, gegen Quantenangriffe sichere Verschlüsselungs- und Signaturverfahren zu entwickeln und kryptografische Protokolle besonders hinsichtlich der Effizienzanforderungen zu verbessern. Ebenso wurde der intelligente Krypto-Assistent „CogniCrypt“ vorgestellt, der Anwendungsentwickler*innen aktiv bei der Auswahl und richtigen Einbindung von kryptografischen Komponenten unterstützt, die auf der Open-Source-Plattform bereitgestellt werden.

Die nun bewilligte dritte Förderphase will CROSSING dazu nutzen, die Vollendung der kryptografischen Lösungen, Techniken und Methoden zu erreichen. Der Sonderforschungsbereich wird zudem durch den neuen Projektbereich „Transfer“ ergänzt, in dem die Ergebnisse von CROSSING mit Industriepartnern in die Praxis gebracht werden sollen. Insgesamt werden 13 wissenschaftliche Teilprojekte bearbeitet, außerdem wird das integrierte Graduiertenkolleg (IRTG), das Doktorand*innen in ihrer Karriereentwicklung unterstützt, weitergeführt. Der im Jahr 2014 eingerichtete Sonderforschungsbereich CROSSING erreicht mit der Zusage für die dritte Förderperiode die maximale Förderdauer von zwölf Jahren.

Sonderforschungsbereich CROSSING

CROSSING ist interdisziplinär angelegt: Mehr als 65 Forschende aus den Gebieten Kryptografie, Systemsicherheit, Quantenphysik, Informationstheorie, Zahlentheorie, Hochleistungsrechnen und Softwaretechnik arbeiten zusammen. Der Sonderforschungsbereich der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ist im TU-Profilthema „Cybersecurity & Privacy“ angesiedelt und wird am Fachbereich Informatik der TU Darmstadt von Sprecher Prof. Marc Fischlin koordiniert. Die TU Darmstadt kooperiert in CROSSING mit der Universität Duisburg-Essen, der Universität Paderborn, der Universität Regensburg sowie dem Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT) in Darmstadt.

Forschung des SFB CROSSING