Die rund 450 WissenschaftlerInnen beschäftigen sich mit Kernfragen der Cybersicherheit in Gesellschaft, Wirtschaft und Verwaltung. Sie beraten regelmäßig Wirtschaft und öffentliche Verwaltung, geben Hilfestellungen für Firmengründer und erstellen Gutachten für Politik und Wirtschaft.
Die Forschungsarbeiten erfolgen sowohl interdisziplinär unter Einbindung verschiedener Fachrichtungen, wie z. B. Maschinenbau, Philosophie, Physik, Psychologie, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, als auch in nationalen und internationalen Kooperationen mit außeruniversitären Forschungs- und Industriepartnern.
Dabei reichen die Arbeiten von Sicherheitsanalysen z. B. des neuen Personalausweises oder von Internetdiensten über die Entwicklung leicht bedienbarer Kryptographie in der „Volksverschlüsselung“ bis hin zu neuen Verfahren der Kryptographie, die selbst durch Quantencomputer nicht gebrochen werden können.
ATHENE wird seit Oktober 2015 gemeinschaftlich vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Land Hessen gefördert. Das Zentrum ging aus den beiden bisher vom Bund (EC SPRIDE) und dem Land Hessen (CASED) finanzierten Darmstädter IT-Sicherheits-Forschungszentren hervor.
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Gemeinsam mit dem Center for IT-Security, Privacy and Accountability (CISPA) in Saarbrücken und dem Kompetenzzentrum für angewandte Sicherheitstechnologie (KASTEL) in Karlsruhe zählt ATHENE zu den drei Kompetenzzentren für IT-Sicherheitsforschung, die vom BMBF im März 2011 initiiert wurden.